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Die Aminosäuren in der Murein-Querbrücke würden jedoch von allein niemals miteinander reagieren - so wenig, wie ein Ei spontan zu einem Nylon-Strumpf polymerisiert. Sie müssen also von einem Enzym, einem speziellen Protein-Molekül, aktiviert werden. Dabei werden sie zunächst von diesem Enzym, der Muramyl-Transpeptidase, fest und spezifisch gebunden: Enzym und "Substrat" (hier gezeigt: das D-Alanyl-D-Alanin von der einen Hälfte der Brücke) passen in ihrer räumlichen Struktur zueinander wie Schlüssel und Schloß. Das macht Sinn - immerhin sollen ja nicht Hinz und Kunz, sondern nur genau diese Aminosäuren miteinander verknüpft werden. |
Autor: Dr. Michael Palmer, Abitur 80,
Web: [Dr. Dörte Haftendorn] Datum: September 99. Letzte Änderung am
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